22.06.2007

Bericht der Eifeler Zeitung vom 25.06.2007

Helmut Stahl: «Probleme der Eifel sind bekannt»


Monschau. An der Eifel kommt kein Landespolitiker vorbei. «Es gibt kaum eine Chance, dem geballten Charme der Eifel zu entgehen», sagt Helmut Stahl und fügt schmunzelnd hinzu: «Vor allem dem hoch geschätzten Bürgermeister Theo Steinröx kann keiner entgehen.»
    
Helmut Stahl, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, machte bei seinem Besuch in Monschau deutlich: Die Themen und Probleme der Nordeifel sind in der Landespolitik, so weit es vor allem die CDU anbelangt, wohl bekannt.

Dafür sorgen schon Kommunalpolitiker wie Theo Steinröx, der immer wieder die Eifel dynamisch ins Gespräch bringe und zur Diskussion stelle.

Thema beim Besuch in der Firma Weiss war natürlich auch die hohe Kanalgebühr in der Nordeifel. «Die Probleme sind wohl bekannt», versicherte Helmut Stahl, der deutlich machte: «Wir sind ernsthaft bemüht, zu helfen.» Doch bislang hat die Landespolitik im Bereich Abwasser «noch keine Lösung» gefunden.

Eine Chance, die Abwasserabgabe abzuschaffen, sieht Helmut Stahl bislang nicht. Er weiß auch darum, dass ein Abgeordneter wie Clemens Pick vor der Landtagswahl propagiert hat, bei einem Wechsel in der Regierungsverantwortung die «Abzocke» Abwasserabgabe abzuschaffen. Dies aber sei bei der heutigen Haushaltslage nicht möglich.

Helmut Stahl aber erklärte: Sobald der Landeshaushalt ohne Kredite ausgeglichen werden könne, dann werde auch darüber geredet, «den Wasserpfennig (Abwasserabgabe) wieder abzuschaffen.» Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion kündigte an: Demnächst werde Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar in die Eifel kommen, auch dann werden das Abwasser und die Gebühr dafür ein Thema sein.